Wir erleben spätestens seit 2020 einen radikalen Wandel. Einen Wandel, der unser ganzes System betrifft.

Die politischen Strukturen zeigen deutlich ihre Schwächen und immer weniger Menschen vertrauen darin, dass von dort die Probleme der Welt wirklich gelöst werden. Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich zunehmend. Das Vertrauen in die Institutionen sinkt.

Diese Entwicklungen sind nicht isoliert. Sie verstärken sich gegenseitig und erzeugen ein übergeordnetes und diffuses Gefühl von Unsicherheit, das sich nicht mehr auf einzelne Ursachen zurückführen lässt.

Für viele Menschen bedeutet das konkret: Die bisherigen Formen von Sicherheit verlieren an Verlässlichkeit. Der stabile Arbeitsplatz, klare wirtschaftliche Prognosen oder das Vertrauen in langfristig stabile Systeme sind nicht mehr selbstverständlich.

Die Reaktion darauf ist häufig eine Erhöhung von Kontrolle. Mehr Planung, mehr Strategie, mehr Absicherung. Das Problem daran ist, dass wir versuchen die Probleme mit den Mechanismen zu lösen, mit denen sie entstanden sind.

Neue Formen von Wirtschaft und Zusammenleben

Es gibt bereits innovative Ansätze, wie Soziokratie, Konsensierungsverfahren oder alternative ökonomische Modelle. Gemeinsam ist diesen Modellen, dass es nicht mehr um Wettbewerb und Kontrolle geht. Allen gemeinsam ist, dass sie auf Co-Kreation und ein Miteinander ausgerichtet sind.

Auch Modelle wie PayWhatYouCan verändern die Grundannahme von Wirtschaft: weg von Preis als Marketing, Preis als Ausgrenzung hin zu einer beziehungsförderlichen Zusammenarbeit.

Die eigentliche Veränderung

Der tiefere Wandel, der sich in dieser Zeit vollzieht, ist nicht primär politisch oder wirtschaftlich. Er ist strukturell.

Er hängt maßgeblich davon ab, wie es uns gelingt, diese Sicherheit in uns selbst zu finden, um aus uns heraus neue Strukturen denken zu können.

Ich erlebe es bei Wandelkraft im Zusammenhang mit PayWhatYouCan, auch das funktioniert in dem Maße, wie es gelingt, die Suche nach Sicherheit im Außen loszulassen und durch Vertrauen zu ersetzen.

Der Übergangsraum

Zwischen dem, was nicht mehr funktioniert und dem, was sich noch nicht stabil etabliert hat, entsteht ein Übergangsraum.

Dieser Raum ist der Moment, in dem wir unser Leben neu gestalten.

Wir müssen da nicht „möglichst schnell“ durch, das ist kein Ausnahmezustand, der hoffentlich bald vorbei ist. Dieser Übergangsraum ist eine strukturierende Phase, in der wir entscheiden und gestalten, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen oder wie wir zukünftig unser Business betreiben wollen.

Meine Rolle in diesem Wandel

Ich begleite Menschen genau in diesem Übergang, in dem das Alte nicht mehr funktioniert, das neue aber noch nicht als sicher empfunden wird.

Hier geht es nicht um das klassische Coaching oder Mentoring, um etwas anderes als um MoneyMindset oder Sales- oder Life-Coaching.

Es geht darum, die innere Ausrichtung zu stabilisieren. Weg davon Sicherheit in äußeren Dingen und Strukturen zu suchen, hin zu einer inneren Stabilität.