Ich habe mir heute die Haare gefärbt- rot. Und es ist fast so, als wäre dadurch die Kriegerin in mir wieder erwacht. Ich bin wütend! Wo bleibt der Wandel.

Seit 2010 bin ich in der Impfaufklärung unterwegs. Seit Mai 2020 habe ich über die Corona-Zusammenhänge, ID2020, GAVI die Impfallianz, Strategiepapiere usw. aufgeklärt und dagegen demonstriert. Ich habe während der Corona-Zeit Kinder kostenlos in meiner Heilpraxis behandelt. Im Juli 2020 die Partei dieBasis mitgegründet, den Landesverband Niedersachsen aufgebaut und die Partei als Bundesvorstand in den Bundestagswahlkampf geführt.

Nun ist es 3 Jahre später und es ist fast so, als wäre nie etwas gewesen – vom Wandel ist nichts zu sehen.

Stillstand

Die WHO ernennt sich zum Alleinherrscher der Welt, die Politiker haben von nichts gewusst, der Klimalockdown ist schon als Idee in den Köpfen von machthungrigen „Führern“.
Es wird gerade die größte Übung zur Verlegung von Luftstreitkräften der NATO seit ihrem Bestehen durchgeführt (ich habe den Artikel im Juni geschrieben und lange mit mir gerungen, ob ich ihn veröffentlichen soll…)
In der Ukraine und Russland und vielen anderen Ländern der Welt sterben weiter Menschen – das war im Juni – jetzt ist es noch schlimmer… Allein im Gaza-Streifen sind in den letzten Wochen mehr als 4.000 !!!! Kinder gestorben.

Die Frankfurter Rundschau titelt „Hilferuf aus Gaza – alle 10 Minuten stirbt ein Kind!“

Und alle, die seit 3 Jahre im „Widerstand“ sind, sind immer noch im Widerstand.

Im Widerstand gegen die Politiker,
im Widerstand gegen „das System“,
im Widerstand gegen all die „Schlafschafe“ da draußen.

Es wird fleißig weiter demonstriert und montags spazieren gegangen. Man schreibt sich in Bürgerzeitungen, Blogs und Telegram-Kanälen seinen Frust von der Seele und freut sich über 10.000 „Follower“, die auch alle derselben Meinung sind.

Man sitzt auf dem Sofa oder demonstriert, teilt fleißig Beiträge, schreibt sich die Finger wund in Briefen an Abgeordnete, malt Schilder, „klärt auf“, macht den tausendsten Kongress. Es wird die lückenlose Aufklärung gefordert, manch einer fordert gar die Todesstrafe für „die Verantwortlichen“. Mal wieder wird eine „Sammel-Strafanzeige“ gestellt und Spenden gesammelt.

Ganze Bücher werden darüber geschrieben, wer, wann, was gesagt hat und wie verwerflich das doch war – wo doch „die Politik“, „die Medien“, „die Stars“ alle so viel Verantwortung haben aufgrund ihrer „Bekanntheit“.

Das greift mir aber zu kurz, lieber Rubikon-Verlag, sehr geehrter Herr Klöckner, sehr geehrter Herr Wernicke.
Natürlich haben all diese Menschen Dinge gesagt, die unterirdisch sind, die ein Aufruf zur Spaltung, zur Ausgrenzung und zu schlimmerem sind. Natürlich haben diese Menschen ihre „Macht“position missbraucht – das steht doch außer Frage.

Wir alle haben Verantwortung

Aber was ist denn mit der Kassiererin im Supermarkt, die die Maßnahmen letztendlich umgesetzt hat, in dem sie quer durch den Supermarkt gerufen hat „Maske auf!“? Was ist mit allen, die mitgemacht haben? Die kommen ziemlich ungeschoren davon, hier wird entschuldigt, sie wurden ja so desinformiert, so dass sie fast nicht anders konnten.

Ich bin da eher bei Hannah Ahrendt, die auf der Schuldfähigkeit des Einzelnen beharrt. Niemand kann sich darauf berufen, nur „ein Rädchen im Getriebe“ gewesen zu sein. Information oder Desinformation hin oder her.

Das Buch „die ganze Welt soll mit dem Finger auf sie zeigen“ hat für mich 2 Auswirkungen – und ich bin mit beiden nicht einverstanden.

Zum einen wird mit dem Finger auf „die da oben“, „die in den „Macht“Positionen gezeigt und es nimmt die, die „mitgemacht“ haben aus der Verantwortung.

Auf der anderen Seite ist die Seite #ichhabemitgemacht Vorbild für Denunziationsplattformen im Kleinen – jetzt gibt es Webseiten auf denen die Stadträte, Landräte,… öffentlich angeprangert werden. Alles natürlich nur, weil wir nicht vergessen dürfen.

Ja – vergessen sollten wir nicht, unter den Teppich kehren auch nicht – aber wo führt das hin?

Soll die – aus meiner Sicht ebenso verantwortliche – Supermarktkassiererin auch auf diese Webseite mit dem #ichhabemitgemacht ?

Und während wir alle so schön aufarbeiten – währenddessen werden die gesetzlichen Pflöcke eingeschlagen für eine kommende digitalisierte Gesundheits-Klima-Diktatur.

ParteiPolitik ist nicht die Lösung

Nun bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass der notwendige Wandel sicher nicht auf parteipolitischem Wege erzwungen werden kann.

Weder dieBasis noch Sarah Wagenknecht werden daran etwas ändern. Denn alle Parteien müssen sich ganz viel Mühe geben Teil des Systems zu werden und wenn sie dann erfolgreich waren, dann SIND sie Teil des Systems.

Kurz habe ich überlegt, ob es vielleicht auf kommunaler Ebene gehen kann. Im Stadtrat oder Gemeinderat vielleicht.

Meine Beobachtungen kann ich wie folgt zusammenfassen.

Frauen sind dramatisch unterrepräsentiert in diesen Gremien.

Fraktionssprecher besprechen vor den Sitzungen mit dem Bürgermeister das Abstimmungsverhalten. Anträge werden durchgewunken, Diskussion findet nicht statt.
Ganz klar ist hier eine Hierarchie erkennbar.
Egos werden bedient, Menschen fühlen sich wichtig, weil sie „wichtige“ Dinge entscheiden, bei denen die meisten Bürger nicht mitreden dürfen.
Und jeder, der in diesen Gremien etwas bewegen möchte muss sich „Verbündete“ suchen oder er bleibt der Außenseiter.
In manchen Bundesländern gar, dürfen kleine Fraktionen nicht mal richtig „mitspielen“, da sie von der Ausschussarbeit ausgeschlossen werden.
Das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg ist von Mitgliedern aller im Landtag vertretenen Parteien besetzt – mit Ausnahme der Afd – soweit geht die Demokratie nun doch nicht.

Und selbst im kleinsten Ortsverband geht es nicht mehr um demokratische Prinzipien. Es geht nicht um einen Meinungsaustausch, um die Debatte. Maximal innerhalb der eigenen Fraktion. In der Stadtratssitzung wird nicht mehr debattiert – da wir nur noch abgestimmt. Ober sticht unter, Mehrheit schlägt Minderheit. Wobei das gar nicht so ins Gewicht fällt, denn die, die wirklich anderer Meinung wären, die sitzen gar nicht im Stadtrat.

Und wer für die eigenen Fraktion in der Kommunalwahl kandidieren darf, das entscheidet der Grad der Angepasstheit. Quertreiber, die sind so lange im Rudel akzeptiert, wie sie die bestehende Ordnung nicht hinterfragen, nicht ins Wanken bringen. Alles andere könnte den Wahlerfolg gefährden.
Schon auf Ortsverbandsebenen wird drauf geachtet, dass die Systemtreuen belohnt und die Systemkritiker, die „in-Frage-Steller“, draußen bleiben.

Mein Fazit – auch auf kommunaler Ebene wird sich SO nichts verändern lassen, so wie es jetzt ist, werden wir keinen gesellschaftlichen Wandel vollziehen.
Die Politik und Politiker werden auch keinen Wandel bringen – zumindest nicht die, die wir derzeit haben und um sie auszutauschen gibt es nicht ausreichend Menschen, die das anders handhaben würden.

So kann’s gehen

Dann gibt es die, die versuchen auf „spirituellem“ Weg etwas zu verändern.

Da kommen wir aus meiner Sicht der Sache schon näher. Wir können nicht versuchen ein System zu verändern, solange wir dieses System in uns tragen, in unserem Denken, in unseren Konzepten.

Also müssen wir bei uns beginnen.
Wir sollten aufhören zu hassen, wir müssen aber auch aufhören Schuld und Verantwortung bei anderen zu suchen.
Wir müssen in die Eigenverantwortung gehen. Dazu gehört für mich auch, dass ich selbst entscheide, ob ich gehorsam bin oder nicht.

Und wenn es nicht die vielen gegeben hätte, die mitgemacht haben – dann hätte es die Repressalien der letzten Jahre nicht gegeben.

Wir müssen aufstehen – aber anders als bisher

Wenn wir verhindern, dass sie unsere Kinder in den Krieg schicken, dann ist niemand mehr da, der die Raketen zündet.

Frei nach dem Motto der 1970er Jahre – „stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“.

Wir können nur etwas verändern, wenn wir endlich anfangen etwas anders zu machen als das, was wir bisher getan haben.

Und ich bin der festen Überzeugung, dass es ein Ende des Patriarchats braucht. Ja, auch Frauen können patriarchale Strukturen bedienen. Da nützt eine Frauenquote gar nichts.

Wir brauchen Frauen, die NICHT versuchen den männlichen Weg zu gehen!

Es braucht Frauen, die sich ihrer weiblichen Qualitäten bewusst sind!

Frauen, die verbinden, die lieben, die verzeihen, die stark sind, die ihre Kinder schützen, die für ihre Kinder aufstehen!

Frauen, die für ihre Kinder eine menschlichere Welt erschaffen, eine Welt, in der es miteinander geht!

Eine Welt in der jeder wieder für sein Leben verantwortlich sein darf!

Eine Welt der freien Bildung, in der jeder seine Potentiale leben und entfalten darf!

Eine Welt, in der so lange geredet wird, bis eine Lösung da ist, damit es Waffen nicht mehr braucht!

Wir brauchen Frauen, die verbinden aber auch die Kraft haben einen Raum zu halten und nicht kampflos aufzugeben!

Und ja, auch Männer können etwas anderes als herrschen, bestimmen, kämpfen!

Auch Männer können in ein gemeinsames Miteinander gehen, in eine Konsentfindung, Zeit geben, Raum geben, Entwicklungen anregen und abwarten. Die Entwicklung an sich als wertvoll empfinden, die Richtung verändern, das Ziel anpassen.

Liebe Menschen, lasst uns die Zukunft gestalten.

Denn wer ist es, der in diesen Kriegen geopfert wird? Es sind UNSERE KINDER, die dort sterben!

Es sind UNSERE KINDER, die in einer digitalen Diktatur leben werden!

Wie lange noch, wollen wir unsere Kinder in Systemen opfern, die aus einer patriarchalen Struktur kommen?